03.05.2012
Fanbrief #7
Hallo EFCler,
am Samstag gegen den KSC wird wohl nochmal anstrengend werde, hier nachzulesen Infos von EF, Polizei und KSC.
http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/2/11190001/
Eins vorweg, der Gäste-Eingangsbereich wurde extra für uns verändert bzw. vergrößert - somit gibt es nach all den Jahren vielleicht endlich mehr Entspannung beim Einlass, zu hoffen wäre es!
Außerdem ist der Parkplatz für Gästebusse ist vergrössert worden, er wird aber trotzdem nicht ausreichen, es wird zusätzlich noch einen zweiten geben.
Konkret können wir euch nicht sagen, wo ihr mit eurem Auto parken solltet, da eben dies von er Polizei in Karlsruhe nicht kommuniziert wurde. Wir wissen nun in Gänze, was Fans mit Stadionverbot dürfen oder eben nicht (inkl. Lageplan, wo sie sich aufhalten dürfen) – aber Hinweise zum Ablauf hinsichtlich der Anreise aller Fans sind uns aus Karlsruhe leider nicht so ausführlich gegeben worden.
Die Polizei und der Ordnungsdienst sind derzeit insgesamt sehr unentspannt.
Nach dem Spiel soll auf dem Römer gefeiert und bei Erreichen des ersten Platzes auch die Schale überreicht werden. Das ist sicherlich eine nette Idee, die aber wohl auch aus dem Grund so geplant wurde, damit Eintrachtfans sich nicht zu lange in Karlsruhe aufhalten.
Davon kann man halten, was man möchte, aber wir denken, dass unser Römer nur für Feiern genutzt werden sollte, die dem ganzen Rahmen auch würdig sind – der Aufstieg jetzt, der das Resultat des beschämenden Abstieges der letzten Saison ist, gehört unseres Erachtens sicherlich nicht dazu.
Grüße,
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergremium-
21.03.2012
Fanbrief #6
Hallo EFCler,
inzwischen wurde es ja angekündigt und durchgesetzt:
Der Ausschluss von uns Fans für ein Spiel wurde als Sanktion wegen des Fehlverhaltens Einiger vollzogen und betrifft unser Spiel bei Union Berlin...
Dass auch wir eine solche Maßnahme von Seiten des DFB nicht gutheißen, brauchen wir nicht extra betonen, aber es gibt aus unserer Sicht auch Nichts zu beschönigen!
Weil einige Wenige Böller/ Leuchtspur immer noch nicht weglassen können, müssen wir uns damit auseinander setzen!
Für die Fans, die sich am Montag unser Spiel live, ca. 600km von Frankfurt entfernt, anschauen wollen: meldet euch bei uns, dann gibt’s noch eine Info per Mail, die nicht für alle gedacht ist und auch nicht öffentlich gemacht werden soll.
Bitte nur an Eure Mitglieder weiterleiten und nicht auf eure Homepages setzen.
Zu unserem anderen Thema bezüglich der An- und Abreise von Gästefans wurde uns mitgeteilt, das derzeit mit der DB verhandelt wird und dies leider dauert.
Gruß
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergemium-
09.03.2012
Fanbrief #5
Hallo EFCler,
am Sonntag geht’s wieder Richtung Osten; dazu haben wir in dieser Saison schon einiges geschrieben, das gilt natürlich auch für Rostock!
Bleibt in Gruppen zusammen, seht zu, dass eure Fanutensilien bei euch bleiben und passt auf Euch auf.
Da die Polizei grandioserweise den Parkplatz direkt am Block nicht nutzen will, werden wir durch Rostock gelotst und mit Bussen ans Stadion gekarrt.
Ob das so gut funktioniert und der Weg so sicherer sein wird, werden wir sehen.
Grundsätzlich sollte sich unsere Fanszene mal Gedanken über die grundlegende Ausrichtung machen – wir stehen ganz kurz vor einer Auswärtsssperre, ein Ereignis, welches es zumindest bei uns noch nie gab. Wohin soll das führen? Wann ist das Ende der Fahnenstange erreicht und wann beginnt man allen Fans zu schaden?
Für uns persönlich war die Heimspielsperre gegen Pauli eigentlich schon der Gau.
Einige machen es sich derzeit aber zu einfach. Alles auf Polizei und Sicherheitsorgane/DFB zu schieben, erscheint uns zu einfach.
Derzeit befinden wir uns unseres Erachtens nach in Frankfurt und in Deutschland an einem Scheidepunkt in Sachen Fussball/Fankultur.
Wenn es uns jetzt nicht gemeinsam gelingt, endlich an einem Strang zu ziehen und ein paar Leute sich zurücknehmen, haben wir wirklich bald die englischen Verhältnisse in den Stadien, die wir nie wollten.
Gruß,
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergemium-
24.02.2012
Eintracht Frankfurt Museum - Fördermitgliedschaft für EFCs
Hallo EFCler,
gute Nachrichten reichen wir immer gerne weiter, denn es tut sich was beim Förderverein des Eintracht Frankfurt Museums. Endlich können auch EFCs als Gruppe Mitglied im Förderverein werden !
Für mindestens EUR 70,00 pro Jahr und EFC - das kann natürlich auch gerne mehr sein - seid Ihr dabei. Neben dem guten Gefühl das Museum zu unterstützen, wird Euer EFC natürlich auch auf der Fördererwand im Eingangsbereich an prominenter Stelle erwähnt. Darüber hinaus gibt es auch noch einen Satz von 10 Eintrittskarten obendrauf, damit auch mal ein paar Leute aus dem EFC im Museum vorbeischauen können.
Wir halten das für eine prima Sache und würden uns freuen, wenn möglichst viele EFCs die tolle Arbeit des Eintracht Frankfurt Museums unterstützen würden. Einige Fanclubs sind sogar schon mit gutem Beispiel vorangegangen.
Also, dann mal fleissig Anträge ausfüllen !
Grüße,
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergremium-
Dieter „Rava“ Berlinghof ist tot

Rava war eines der Gründungsmitglieder des FSG und hat die ersten zwei Jahre im FSG wichtige Aufbauarbeiten mitübernommen.
Sein Abschied sollte damals ein Zeichen setzen, dass die Fanszene in Frankfurt nur eine Zukunft hat wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.
Auch in den folgenden Jahren hat er die Arbeit in der Fanclubvertretung stets kritisch unterstützt. Zuhause war er im EFC Kommando Anton Hübler, und das seit 1996.
Mit Rava verlieren wir einen echten Adler, dem die Eintracht über alles ging und der sich immer für ein Miteinander der Fans eingesetzt hat.
Mit Ihm geht ein aktiver, stets ehrlicher und ein aufrecht zu seinen Überzeugungen stehender Teil der Fanszene, dem aber nichts wichtiger war als seine Eintracht siegen zu sehen!
Rava, danke für alles – Du wirst uns fehlen.
05.02.2012
Fanbrief #4
Hallo EFCler,
wir wollen uns mal ganz allgemein zum Zustand der Fanszene von Eintracht
Frankfurt äußern.
Normalerweise ist es ja nicht unsere Art, öffentlich etwas zu kommentieren
oder zu bewerten. Das hat auch, obwohl einige von Euch uns ganz direkt
dazu auffordern, seinen Grund.
Wir vertreten knapp 600 Fanclubs von Eintracht Frankfurt mit mehr als 25.000
Mitgliedern, die alle Facetten des Fanseins darstellen. Jeder EFC und jeder
Einzelne lebt das Fansein auf seine Weise. Und das ist auch wichtig und gut
so, wie wir finden.
Für uns, als Vertreter der offiziellen Eintracht Fanclubs, war und ist es das
oberste Gebot alle Gruppen rund um die Eintracht zu respektieren. Das
beruhte auch mal auf Gegenseitigkeit, glauben wir zumindest. Eben in diesem
Respekt sind Kritik und Probleme von uns auch nicht öffentlich kommuniziert
worden, wir haben versucht uns direkt mit den Leuten auseinander zu setzen.
Wir waren und sind mit einigen Tedenzen in der Fanszene nicht
einverstanden. Wir haben eine Meinung und äußern die auch. Wenn das
schon einen Graben ausmacht, dann eben bitte. Wir stellen andererseits
einen Graben fest, wenn EFCs wegen einer eigenen Initiative von anderen
Fans bedroht werden. Es gibt sie also, die Gräben.
Bis jetzt war es so, dass es drei Interessenvertretungen der Fans gab:
Die UF, die auf sich schaut, die FuFA, die mal angetreten ist, Fanpolitik in
den Verein zu tragen, und das FSG, das die offiziellen Eintracht-Fanclubs
repräsentiert.
Es gibt auch eine Institution, die nennt sich Fanbeirat. Dort sitzen die Vertreter
der drei Gruppen mit dem zuständigen Vorstand der AG, der Fanbetreuung,
dem Sicherheitschef der AG und dem Fanprojekt zusammen, um die Belange
der Fans zu diskutieren. Eine Diskussion im gegenseitigen Respekt bedeutet
allerdings auch, sich mit Widerspruch und anderen Ansichten auseinander zu
setzen.
Wenn allerdings nicht alle Vertretungen der Fanszene an dieser Runde
teilnehmen, ist der Sinn der Veranstaltung einfach nicht mehr gegeben.
Der für die Fanbelange verantwortliche Vorstand der AG dachte irgendwann,
mit bilateralen Gesprächsrunden mit den einzelnen Vertretungen erfolgreicher
zu sein. Gelungen ist das leider nicht. Die Gräben haben sich also vertieft.
Das FSG war und ist jederzeit Bereit zum Dialog, wir wollen wie immer für
eine lebendige Fanszene im gegenseitigen Respekt kämpfen, man muß es
aber auch annehmen wollen. Eben in diesem Respekt ist es wichtig sich auch
Dinge anzuhören, die einem nicht unbedingt gefallen.
Wir haben uns vorgenommen zukünftig transparenter über die laufenden
Vorgänge zu informieren.
Wir werden weiterhin das tun, wofür wir da sind: Die Interessen der offiziellen
Eintracht Fanclubs wahrzunehmen und deren Unabhängigkeit und
Selbstverwaltung zu gewährleisten.
Es wird weiterhin mit uns zu rechnen sein, wir sind weiterhin da.
Eintracht !
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergremium
26.01.2012
Info
Hallo EFCler,
zunächst erstmal noch die besten Wünsche für das neue Jahr, neben dem persönlichen Wohl natürlich den Aufstieg unserer Mannschaft in die Liga, in die sie gehört.
Wie bereits in der letzten Info im alten Jahr erwähnt, haben wir uns im Hinblick auf unsere Forderung, die Gästefans bei Risikospielen über eine Alternativroute ans Stadion zu führen, mit den Verantwortlichen von Landespolizei und EF AG zu einem ersten Gespräch getroffen. Generell steht die Beteiligten der Forderung offen gegenüber; man hat selbst erkannt, dass sich beim derzeitigen Procedere am Bahnhof Stadion der weitaus größte Teil der anreisenden Zuschauer unter den Massnahmen zu leiden hat.
Derzeit werden von der Polizei noch Grundsatzfragen der Machbarkeit wegen mit anderen beteiligten Stellen geführt (Bundespolizei / Bahn AG); wir erwarten in Kürze einen Stand der Dinge und werden Euch auch weiterhin auf dem Laufenden halten. Wenn Alles gut läuft, kann man mit einem Testlauf noch in dieser Rückrunde rechnen.
Grüße,
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergremium-
30.11.2011
Info zum Spiel gegen den KSC
Gude EFCler,
in unserem letzten Fanbrief haben wir bereits unsere Forderungen bezüglich der Situation bei Risikospielen im Bereich Bahnhof Sportfeld, Flughafenstraße und Wintersporthalle dargelegt.
In der Zwischenzeit haben wir unseren Forderungskatalog auch auf dem schriftlichen Weg offiziell bei der Polizei vorgelegt; die ersten Gespräche hierzu stehen in Kürze an.
Für das Spiel gegen den KSC am Samstag ist vermutlich wieder mit einer Situation in den oben genannten Bereichen zu rechnen, die zu erheblichen Einschränkungen für die Eintracht-Fans führen kann. Rechnet also bitte damit, dass die Polizei bei Ankunft der Gästefans wieder (Teil)Sperrungen an Bahnhof und Flughafenstraße vornehmen wird. Eventuell ist auch wieder mit Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr zu rechnen.
Bis Samstag.
Gruß,
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergremium-
14.11.2011
Fanbrief #3
Hallo EFCler,
die derzeitige Situation rund um Risikospiele der Eintracht (eines steht ja nun wieder gegen den KSC an) ist unzumutbar - da werden Plätze abgesperrt, willkürlich und entgegen anderslautender Absprachen eine Kneipe geschlossen, S-Bahnen gestoppt und wir als Heimfans nur gegängelt und eingeschränkt.
Seit längerer Zeit fordern wir, dass sich die Situation an der S-Bahn Station „Stadion“ (ex-Sportfeld) ändert, aber Polizei und Verein bekommen es in keinster Weise auf die Reihe!
Wir halten es für unabdingbar, dass die anreisenden Gästefans bei Risikospielen endlich direkt (!) via Bustransport zum Gästeblock gefahren werden und an einem anderen S-Bahnhof aussteigen, sollten sie mit einem extra Fanzug / Entlastungszug den Weg nach Frankfurt zurücklegen.
Die Ausreden von Eintracht Frankfurt, dass beispielsweise seitens der Stadt keine Busse zur Verfügung gestellt werden können, lassen wir schlichtweg nicht mehr gelten, denn der „Aufstand“, welcher seitens der Polizei in der Gesamtheit gemacht wird, ist viel teurer - abgesehen selbstverständlich vom Verwaltungsaufwand in Sachen Bannmeilen und/oder Meldeauflagen.
Aber vielleicht wird ja genau dies zur Zeit gewollt, da jetzt auch noch, zumindest in dieser Angelegenheit, inkompetente Politiker mit Ihren Meinungen zu Tage treten – unnötig zu erwähnen, dass all das natürlich medial perfekt inszeniert und ausgeschlachtet werden kann, um sich zu profilieren.
Für uns muss es doch möglich sein, normal an das Stadion zu fahren, ohne stundenlang in S-Bahnen zu sitzen, oder weit entfernt vom Stadion auszusteigen, nur um dann Kilometer zu laufen, um zu selbigem zu gelangen – bei einem ganz normalen Heimspiel wohlgemerkt.
Das nächste Problemspiel steht an und wie wird dann agiert - mehr Polizei, noch mehr Beamte?
Dies soll keinerlei Rechtfertigung für Gewalt sein - es geht uns ganz klar darum, die derzeit in allen Belangen miese Stimmung um das Stadion herum zu verbessern, denn gerade das letzte Spiel hat gezeigt, dass weder Polizei noch Fans zurückstecken werden und es doch wichtig sein sollte, die „normalen“ Fans, die einfach nur zum Spiel der Eintracht wollen, nicht zu vergraulen.
Es sollte einfach ein normales Maß wiederhergestellt werden, um den Fans das Heimspiel nicht völlig zu verderben.
Es soll der Gewalt mittels einer neugegründeten „Task Force“ begegnet werden, deren Mitglieder in Sachen Fans und Fankultur mit beinahe ausschließlich gefährlichem Halbwissen glänzen. Das bringt uns sicher auch nicht weiter und ändern wird sich wohl auch nichts, da sich beide Seiten unseres Erachtens nach immer mehr voneinander entfernen und weder eine Diskussionsgrundlage noch ein gemeinsamer Konsens vorhanden ist.
Gruß,
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergremium-
25.10.2011
Info zum Pokalspiel
Hallo EFCler,
am Mittwoch beim Pokalspiel wird es zu Einschränkungen im S- Bahnverkehr kommen!
Da es leider seitens der Polizei üblich geworden ist, bei Risikospielen und Eintreffen der Gästefans, im Bereich der Haltestelle Stadion (Sportfeld) alles lahmzulegen wird es um ca 18uhr zu Problemen kommen.
Eine halbe Stunde vorher wird es zu Sperrungen kommen, bis der Fluss der Gästefans sich Richtung Stadion bewegt – das kann laut Polizei auch eine Stunde dauern!
Bei Pokalspielen ist aufgrund der fehlenden Werbebanden viel Platz für Banner und Fahnen-achtet generell bei An- und Abfahrt sowie auch im Stadion auf eure Sachen.
Hier noch eine Info der Fanbetreuung:
Auf diesem Weg möchten wir Euch gern an die Möglichkeit erinnern, Eure Fotos (aus dem Urlaub, von Feiern, etc.) an uns zu schicken, damit wir sie im Stadionmagazin platzieren können. Ihr könnt auch kleinere Berichte an uns schicken, nach Rücksprache mit unserer Presseabteilung würden wir versuchen, auch dafür einen Platz im Magazin zu finden. Alle Fotos und Berichte dann bitte an b.vogt@eintrachtfrankfurt.de mit dem Betreff „Stadionmagazin“ schicken.
Grüße.
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergemium-
23.09.2011
Fanbrief #2
Hallo EFCler,
an dieser Stelle möchten wir gerne mal ein wenig unseren Unmut kundtun, was die Zusammenarbeit mit der sportlichen Leitung angeht.
Wir Ihr sicherlich wißt, findet über die Saison verteilt die Veranstaltung „Fantreff – Die Eintracht kommt“ statt, bei der Spieler und / oder Funktionäre der Eintracht EFCs besuchen um sich den Fragen der Fans zu stellen und sich einfach mal zu zeigen.
Der Trainer steht Veranstaltungen dieser Art wohl nicht sonderlich positiv gegenüber. Daraus ergibt es sich leider, dass Spieler angekündigt werden, Abfragen nicht beantwortet werden, die Veranstaltungen schon vor der Absage stehen und dann doch kurzfristig Spieler geschickt werden. Leider aber ganz andere als angekündigt, die Organisation und Vorbereitung der EFCs vor Ort wird so teils ad absurdum geführt. Bei 9 Veranstaltungen dieser Art pro Saison ist es – denken wir – nicht zuviel verlangt, dass Absprachen auch eingehalten werden.
Im Rahmen des Fanbeirats waren ebenfalls Gespräche angesetzt, auch hier sind die Veranstaltungen immer wieder verschoben und letztendlich abgesagt worden. Dann kann man schon das Gefühl bekommen, dass die Belange der Fans keinen sonderlich hohen Stellenwert haben; vielleicht möchte man sich aber auch nur keinen unangenehmen Fragen ausgesetzt sehen.
Das man sich mit den Fans nicht auseinandersetzt kann man beispielsweise auch an der fast schon amüsanten Anekdote mit dem geplanten Testspiel gegen Darmstadt festmachen. Zur vollen Verwunderung der sportlichen Leitung mußte das ja aus Sicherheitsgründen (sic!) abgesagt werden. Man höre und staune !
Wir sind ja optimistisch und hoffen hier auf Besserung.
Noch ein Satz zum kommenden Auswärtsspiel: Die Warnungen, die die Anreise und das Drumherum in Dresden betreffen, solltet ihr durchaus ernst nehmen! Wir als Gästefans werden mit unseren Fahrzeugen in einem Parkhaus in Bahnhofnähe untergebracht – habt einen guten Weg ins Stadion und ein schönes Spiel.
Auswärtssieg !
Grüße,
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergremium-
19.07.2011
Liste der Selbstverständlichkeiten
Hallo EFCler
hier der Link zu der angekündigten "Liste der Selbsverständlichkeiten" der Eintracht Frankfurt Fussball AG.
Sicher werden einige sagen, dass dies alles "selbstverständlich", und diese Aufregung überzogen ist. Anscheindend ist es aber so, dass Dinge angesprochen werden müssen, die eigentlich normal sein sollten.
Ein Punkt wurde leider gestrichen; dieser besagte, dass der Umgang unter- und miteinander
respektvoller sein sollte. Schade, das wäre zur Zeit wirklich nicht ganz unwichtig.
Bedauerlicherweise hat Eintracht Frankfurt e.V. die Richtlinie nicht mit unterzeichnet, wir hätten uns hier mehr Geschlossenheit gewünscht.
Grüße.
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergemium-
06.07.2011
Info zum Pokalspiel beim Halleschen FC
Hallo EFCler,
die Stadt Dessau hat heute von ihrem Hausrecht gebrauch gemacht und der Austragung der Partie HFC gegen die SGE im Paul-Greifzu-Stadion eine Absage erteilt. Die Hallenser müssen sich nun erstmal eine neue Austragungsstätte suchen. Kann also noch ein wenig dauern bis wir wissen wohin die Reise Ende Juli geht.
Grüße,
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergremium-
27.06.2011
Fanbrief #1 der Saison 2011/2012
Hallo EFCler,
am Mittwoch wird offiziell bekannt gegeben, wo unser Auswärtsspiel gegen den FSV Frankfurt stattfinden wird.
Wir gehen davon aus, dass dies im Waldstadion sein wird.
In einem sehr positiven Gespräch mit dem FSV wurde uns mitgeteilt, dass der FSV-Anhang in den Gästebereich möchte
und die Eintrachtfans somit in ihrer Kurve bleiben können.
Für uns wird es fast wie ein zusätzliches Heimspiel sein, da auch Fahnenpässe ihre Gültigkeit besitzen,
und auch sonst quasi alles wie sonst erlaubt sein wird.
Die genauen Infos zum Bestellvorgang für den Ticketverkauf, wie auch die allgemeine Faninfo wird vom FSV direkt nach Bekanntgabe des Spielortes veröffentlicht.
Also bitte noch ein paar Tage Geduld.
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergremium-
27.06.2011
Bericht zur Fanvertreterversammlung
der Offiziellen Fanclubs von Eintracht Frankfurt
22.05. 2011, 14:00 Uhr, Aula der Pestalozzischule, Frankfurt-Riederwald
Anwesende
Fansprechergremium: Ina, Michael, Roger, Niko
Kassenprüfer: Dietmar Kottler (EFC Mainhattan) und Gaby Schön (EFC Mainhattan)
Vertreter von 74 EFCs /146 Personen
Zu Teil II kamen hinzu:
Vertreter der Eintracht Frankfurt Fußball AG:
Klaus Lötzbeier - Vorstand
Marc Francis, Ben Vogt, Clemens Schäfer - alle Fanbetreuung
Vertreter der UF97:
Dominik und Andreas
Teil I: Bericht des Fansprechergremiums und interne Diskussion
1.1. Tätigkeitsbericht des FSG
1.1.1 Stand der Zulasssungen
Gegenwärtig sind 630 offizielle EFC's registriert, davon sind sieben im Ausland.
38 EFC's befinden sich im Probejahr, in der letzten Saison wurden 45 Anträge bearbeitet.
1.1.2. Ordentliche Geschäftstätigkeit des FSG
1.100 E-Mails wurden an das FSG gerichtet und bearbeitet. Die Fanbriefe gehen an einen Verteiler von 700 Adressen heraus.
Was den Versand von E-Mails und die Homepage des FSG betrifft gab es gewisse Probleme:
· Es gibt einige ungültige Adressen im Verteiler, was zu Rückläufen und Nichterreichbarkeit von EFCs führt. Daher die Bitte, die jeweils aktuellen Kontaktdaten an das FSG zu melden.
· Da 750-Mails über ein Free-Mail Account verschickt werden, blockieren einige Provider die Mails als Spam. Etwa 50-60 Mails kommen nicht durch. Daher die Bitte, bei dem jeweiligen Provider sicherzustellen, dass eine Mail von fansprechergremium@gmx.net nicht auf der Schwarzen Liste dort steht.
· Wir hatten das Pech, dass der Server, auf dem www.eintrachtfans.de lief, platt gemacht wurde. Ohne Sicherung. Daher mussten wir alles wieder neu aufbauen, auch die Fan Club-Datenbank musste wieder rekonstruiert werden. Wir denken, es ist uns gelungen, prüft aber bitte nochmal die Daten.
Zum täglichen Geschäft gehört selbstverständlich die ständige Kommunikation untereinander mit regelmäßigen und anlassbezogenen Treffen, sowie die Kommunikation mit der Fanbetreuung und Teilnahme am Fanbeirat, wobei die letzte Saison weitgehend ruhig verlief und erst gegen Ende auch für das FSG turbulent wurde.
1.1.3. Außergewöhnliche Tätigkeiten des FSG
Folgende nicht regelmäßige Aktionen wurden vom FSG durchgeführt:
· Schiff nach Mainz: Das FSG hat zum ersten Mal in Eigenregie ein Schiff für das Auswärtspiel nach Mainz gechartert. Prompt kam die Nachfrage aus dem Plenum, nach welchen Regeln denn die Verteilung der Karten geschehe. Es konnte nur ein 200er-Schiff gechartert werden, da der Reeder schlechte Erfahrung mit Fußballfans gemacht hat. Dieses kleine Kontingent wurde natürlich bevorzugt an EFCs verteilt, die im letzten Jahre auch schon auf dem EFC-Schiff mitgefahren sind.(EFC Frankfurter Jungs) Es wurde aber von Betreiber aufgrund des diesmal positiven Ablaufs avisiert, dass bei einer nächsten Fahrt, wann auch immer die sein möge, das FSG auch ein größeres Schiff bekommen kann.
· Abschiedsgeschenk für Rudi: Zum Abschied aus der Fanbetreuung wurde Rudi Köhler ein Rundflug über Frankfurt spendiert.
1.1.4. Kassenbericht:
Nach Ausgaben und Spendeneinnahmen verfügt das FSG aktuell über Geldmittel in Höhe von € 733,82 €.
Da von diesem Betrag noch das Geschenk für Rudi abzurechnen ist, liegt am Ausgang wieder ein „Spenden-Hut“ bereit.
Die Rechnungslegung wurde von den anwesenden Kassenprüfern kontrolliert und abgenommen. Die Kassenprüfer wurden in ihrem Amt bestätigt.
Es kam ein Spendenbetrag von 290,00 € zusammen, dafür vielen Dank an alle anwesenden Spender !
1.2. Offene Aussprache
Die Nachfolgende freie Aussprache verlief emotional aber letztlich doch sachlich und von gegenseitigem Respekt geprägt. Die Themen der letzten Wochen der Saison bestimmten auch diese Diskussion. Im wesentlichen ging es um diese Punkte, die allerdings miteinander zusammen hängen:
· Wie gehen wir mit Gewalt um? Gewalt, die von unseren ausgeübt wird, Gewalt, die gegen uns ausgeübt wird, Gewalt, die wir untereinander ausüben.
· Wie ist unser Ansehen in der Öffentlichkeit und in den Medien und was bedeutet das für uns?
· Pyrotechnik? Bengalos okay? Böller auf keinen Fall okay!
· Die Entwicklung des Supports: Feiern wir uns selbst oder unterstützen wird die Mannschaft?
Das Thema „Gewalt“ beschäftigte sehr.
Zum einen wurde die Gewaltausübung gegen andere Fangruppen thematisiert: Fahnen zocken, der Hindernis-Parkour auf dem Waldweg (querliegende Bäume und Stolperdrähte) auf dem die Lauterer Fans eskortiert werden sollten, und die Geschehnisse um den Sonderzug, etc.
Vor allem der Platzsturm gegen Köln wurde diskutiert und die Situation wurde aufgearbeitet. Es waren nicht nur Mitglieder einer einzelnen Gruppe auf dem Platz, sondern querbeet, und die aus Enttäuschung. Es war kein geplantes Ereignis, es war spontan. Ein Fan (der durch alle Fotogalerien ging) hat im Plenum seinen Auftritt erklärt, sich dafür entschuldigt und dafür von den Anwesenden Respekt bekommen.
Es wurde auch Gewalt gegenüber Eintracht-Fans ausgeübt. In Kritik standen hier wieder die repressiven Maßnahmen der Sicherheitskräfte. Das betrifft die unwürdige Situation für die weiblichen Besucher bim Spiel in Leverkusen, das Betrifft den „Mann in dem weißen Trikot“, der vor aller Augen unverhältnismäßig stark angegangen wurde, das betrifft die gesperrten Raststätten auf der Heimfahrt und nicht zuletzt der Warnschuss auf dem Stadiongelände.
Als besonders kritisches Problem gilt die Gewaltbereitschaft unter den Eintracht-Fans selbst. Mittlerweile wird sich wegen nichtigen Anlässen im Block sogar untereinander geprügelt. Und das nicht selten sondern eher regelmäßig - nicht nur auf den „billigen Plätzen“.
Es wird immer öfter erlebt, dass dem Versuch, mäßigend einzuwirken, mit Gewaltandrohung begegnet wird und hier ist es in den letzten Jahren zu einer eklatanten Verrohung des Umgangs miteinander gekommen, dem es irgendwie zu begegnen gilt.
Wie geht man damit um?
Konsens war, dass viele EFCs Gewalt grundsätzlich ablehnen !
Nur wer kann was tun und wer ist für was verantwortlich?
Hilft eine Resolution der FVV gegen Gewalt?
Oder sind es nur die gesellschaftlichen Verhältnisse, die halt so sind?
Oder sind ‚die Jugendlichen‘ einfach anders als früher?
Die anwesenden EFC-Vertreter waren sich einig darüber, dass Probleme die durch einzelne Mitglieder entstehen auch innerhalb der EFCs bewältigt werden sollten.
D.h. es gilt intern auf die Leute einzuwirken, so dass aus den EFCs heraus keine Gewalttaten begangen werden. Mitglieder in den EFCs sollen mit ihrem problematischen Verhalten konfrontiert werden und hier reicht es nicht, die Schuld bei den anderen zu suchen, sondern selbständig und eigenverantwortlich Verantwortung zu übernehmen.
Rezeption der Eintracht-Fans in den Medien
Der Ruf der Eintracht-Fans ist anscheinend so schlecht, dass die Medien gerne ein Klischee bedienen. Beispiel: Vom Spiel in Dortmund werden in der Sportschau die Bengalos vom Führungstreffer gezeigt und der Kommentator entrüstet sich!
Pyro und Platzsturm der Dortmunder werden nicht einmal erwähnt.
Sicherlich ist es von Teilen der Fanszene gewünscht, ein hartes Image zu haben, anderen großen Teilen der Fanszene ist es jedoch extrem lästig, sich ständig gegenüber allen andern Fußballfans dafür zu rechtfertigen, einer von „denen“ zu sein, geschweige denn die Restriktionen bei Spielbesuchen dulden zu müssen. Manche schämen sich auch dafür.
Und da kam bei der Diskussion wieder die Frage nach Ursache und Wirkung ins Spiel. Es ist festzustellen, dass die meisten Medien, also Journalisten, Reporter es sich einfach machen: Hier haben wir spektakuläre Bilder und dort haben wir die „sogenannten Fans“.
Das Klischee ist bedient, die Story geliefert. Es gibt nur wenige Journalisten, die an den tatsächlichen Geschehnissen und den Ursachen hierfür interessiert sind…
Aber auch hier gab es Standpunkte zwischen „Image verbessern“ oder „Vollkommen egal, was die schreiben“.
Bemängelt wurde darüber hinaus der mangelnde Rückhalt durch die EFAG, was im zweiten Teil des Nachmittags gegenüber Herrn Lötzbeier direkt thematisiert wurde.
Pyro und Böller
Alle lehnen Böller ab! Bei dem Köln-Spiel flogen Böller auch aus dem Oberrang, nicht nur von dem Steplatzbereich. Wer sind diese Leute und wie kann man die erreichen? Noch mehr Kontrollen wurden von den meisten nicht als zielführend gesehen. Wer was reinbringen will, bringt was rein.
Gegen Bengalos haben die allermeisten wenig einzuwenden, außer dass das Abbrennen halt verboten ist und die Eintracht Strafe kostet – was viele der anwesenden besorgt betrachten.
Eine legalisierte Form der Pyro-Show würde aber von den allermeisten toleriert werden.
Diese Themen wurden auch wieder im zweiten Teil der Veranstaltung, diesmal mit Teilnahme der EFAG und der UF aufgenommen.
Teil II: Offene Gesprächsrunde zwischen EF AG, UF 97 und den Vetretern der EFCs
Auf Grund des intensiven und ausführlichen Gesprächsverlaufes haben wir den Inhalt an dieser Stelle verkürzt zusammengefaßt.
Klaus Lötzbeier bedauerte in seiner kurzen Begrüßungsrede den Abstieg, zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Eintracht wieder zügig im Oberhaus ankommt.
Zum Zeitpunkt der Versammlung stand die Verpflichtung eines Sportdirektors im Fokus der Verantwortlichen der AG. Für den Fall, dass der neue sportliche Leiter einen Vorstandsposten zur Bedingung machen würde, hatte Klaus Lötzbeier seinen Posten als ehrenamtlicher Vorstand der AG schon vorab zur Verfügung gestellt.
Dies hat sich ja in der Zwischenzeit als obsolet erwiesen; für die Zusammenarbeit zwischen der Fanszene und der Eintracht Frankfurt Fußball AG eine sicherlich nicht ganz un(ge)wichtige Tatsache.
Herr Lötzbeier hat der FVV die Grüße seiner Vorstandskollegen übermittelt und sich für Fragen des Plenums zur Verfügung gestellt.
Die UF-Vertreter eröffneten den offenen Austausch mit dem Hinweis, dass nach einer relativ harmonischen Hinrunde vor allem die letzten Wochen der Saison problematisch waren.
Auf kritische Nachfrage gab es Statements zu einzelnen Aktionen in der Rückrunde:
„Randalemeister“– der Zeitpunkt (als unsere Mannschaft in Führung ging) war mit Sicherheit unglücklich, obwohl die ‚Randalemeister-Aktion‘ mehr als Ironie zu verstehen sein sollte - was zu einem anderen Zeitpunkt vielleicht deutlicher zu unterscheiden gewesen wäre. Es war nicht beabsichtigt einen Spielabbruch zu provozieren.
Die Böllerei wird inzwischen möglichst unterbunden. Da solche Aktionen von Einzelnen ausgehen, gestaltet sich das aber unter Umständen schwierig. (Siehe hier auch Böllerwürfe beim Köln-Spiel aus dem Oberrang). Für diese Aktionen sind nicht unbedingt Personen aus dem Kreis der UF verantworlich, sondern auch Leute, die eher dem „normalen“ Spektrum der Fanszene zuzuordnen sind.
In der Pyro/Böller/Gewalt-Debatte wurde festgehalten, dass die UF durchaus Einfluß auf vor allem jüngere Menschen hat, was auch an dem Zulauf der Fanmassen durch die zunehmende Eventisierung rund um den Fußball liegen könnte.
Aber auch sie machen eine Tendenz zur zunehmenden Radikalisierung aus, die nicht nur von Ultras ausgeht, bzw. betrieben wird, sondern auch von sogenannten Normalos.
Dies ist von den EFC-Vertretern - wie auch in der Diskussion im ersten Teil der Versammlung schon geschehen - so auch durchaus anerkannt werden.
Die ersten Bengalos im Waldstadion seit Jahren
Die Vorkommnisse nach dem Auswärtsspiel in Mainz rund um das Waldstadion sind eindeutig aus dem Ruder gelaufen. Die Stellungnahme der Eintracht Frankfurt Fußball AG dazu war und ist aus Sicht der UF vollkommen unzureichend, deshalb kam es dann zum Abrennen von Bengalos vor Anpfiff der Partie gegen Köln.
Bemängelt wurde im Speziellen, dass es nach dem Einsatz einer Schusswaffe seitens der AG kein klares Statement gegeben habe, in dem man sich vor die Fans stellt.
Nach dem Warnschuss war es aus Sicht der UF an der Zeit ein Zeichen zu setzen, zu dem wurde der Vorwurf laut, dass die Stellungnahme der EF Fußball AG zu dem Vorkommnissen vor Veröffentlichung der Polizei zur Ansicht vorgelegt, die Sichtweise der anderen Seite aber nicht berücksichtigt wurde.
Klaus Lötzbeier entgegnete, dass die EF AG zwischen Fans und der Polizei stehen würde. Bei Stellungnahmen müssten auch immer Öffentlichkeit, Ansehen und diverse Gremien berücksichtigt und ggfs. einbezogen werden. Er bekräftigte, dass die Stellungnahme von der Polizei in keiner Weise zensiert worden sei.
Die Situation am Stadion sei hingegen durchaus kritisch gewesen, was auch durch die Überwachungsvideos belegbar sei.
Der Vorstand der EF AG spricht sich deutlichst gegen Gewalt aus. Auf dieser Grundlage, aber auch auf Druck möglichst deutlich aber auch möglichst unparteiisch zu sein und den Informationen der eigenen Mitarbeiter vor Ort basiert die Stellungnahme.
Zukünftig sollen vor Veröffentlichung von Stellungnahmen dieser Art die Vertreter der Fangruppierungen soweit möglich einbezogen werden.
Auf die Frage warum man die Polizei überhaupt hinzugezogen habe, erklärte Lötzbeier, dass es eine Anordnung gegeben habe, die Mannschaft durch die Polizei zum Waldstadion begleiten zu lassen. Auf die polizeilichen Maßnahmen und das Aufgebot (Hundertschaften, Hubschrauber) habe die EF AG keinen Einfluss gehabt.
Sein Naturell verbiete ganz klare Fronten, da dies nur zu Konfrontation führen würde und nicht zum Dialog. Zur kommenden Spielzeit wird es natürlich wieder Gespräche mit den Fangruppierungen geben bei denen ergebnisoffen u.A. auch über gewährte Vorteile für organisierte Fans diskutiert werden soll.
Herr Lötzbeier betonte im Verlauf der Gesprächsrunde aber auch, dass die EF AG bislang immer wieder Kosten übernommen hat die durch Fans entstanden sind. So z.B. als der Fanzug von Schalke nach Frankfurt nach dreimaliger Betätigung der Notbremse außer Gefecht gesetzt wurde, da der Lokführer eine Weiterfahrt verweigerte.
Hier wurden sowohl die Organisation der Heimfahrt in einem ICE, als auch der zusätzliche finanzielle Aufwand durch die EF AG übernommen. Ein weiteres Beispiel wären die anfallenden zusätzlichen Reinigungskosten nach Choreografien in der Nordwest-Kurve.
Einer der Anwesenden brachte es gegen Ende der Versammlung in einer kurzen Rede auf den Punkt:
Das Kölnspiel war der eigentliche Tiefpunkt – an diesem Tag lag Eintracht Frankfurt AM BODEN – und dann kam es durch den planlosen Platzsturm zu einer Entladung!
Man kann dies nicht ungeschehen machen - Fehler gab es auf allen Seiten, aber sie sind gemacht worden!
Angemerkt von den anwesenden EFC-Vertretern aber deutlich, dass es bei einer Fortsetzung des zuletzt eingeschlagenen Weges der UF und den neuen Mannschaften in der 2. Liga durchaus zu grösseren Schwierigkeiten kommen könnte.
Abschließend sagte die UF noch einmal, dass jedes Verhalten Einfluss auf die Entwicklung hat und dass der bisherige Dialog mit der Kurve weiterhin ‚angeboten‘, gesucht und geführt wird
Intern sei man um eine Selbstreinigung bemüht, aber gegenseitiges denunzieren wird ausgeschlossen.
Hr. Lötzbeier sagte abschließend:
Die vorgetragenen Kritikpunkte sind angekommen und werden mitgenommen!
Sonstiges
Der Vertreter des EFC Mühlheim am Main regt eine Diskussion um den satzungsmäßigen Vereinsnamen (seit 10.10.1969 Eintracht Frankfurt e.V.) an.
Es wird vorgeschlagen, dass zuletzt vermehrt von Fanartikelverkauf und Presseabteilung verwendete populäre Kürzel „SGE“ offiziell wieder mit Inhalt zu belegen.
Dabei wird herausgestellt, dass der Begriff „Sportgemeinde“ bei den Fans besonders identitätsstiftend ist und die Vereinstradition betont.
Er unterstreicht die gelebte Vielfalt als „Sportgemeinde“ mit 16 Abteilungen/Sportarten und kann dadurch eine zusätzliche Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls bewirken. Insbesondere auch als bewusste Abgrenzung zu monothematisch ausgerichteten Vereinen wie TG Bornheim (Thema Turnen) oder FSV Frankfurt (Thema Fußball).
Ein entsprechender Antrag auf Namensänderung in der Vereinssatzung müsste gemäß § 19 (3) vier Wochen vor der Versammlung schriftlich bei der Vereinsgeschäftsstelle eingereicht werden und bedürfte zur Umsetzung einer Mehrheit in der ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereines.
Eine erste Rückmeldung der anwesenden Fans zu diesem Vorschlag war durchweg positiv.
„Fan geht vor“-Redakteur Jörg Heinisch wies auf das 20jährige Jubiläum von FGV hin und kündigte an, dass zur 200 Ausgabe des Fanzines eine CD mit Eintrachtliedern erscheinen wird. Bis September haben Fans noch die Gelegenheit, selbstkomponierte Lieder einzureichen.
Außerdem wird im Juli ein Buch von Jörg Heinisch über die Fanszene der Eintracht veröffentlicht werden.
Zum Schluss wurden den neu zugelassenen EFCs ihre Urkunden überreicht und die Sitzung beendet.
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergremium-
13.05.2011
Fanbrief #10
Hallo EFCler,
da beim letzten Spiel einige Leute die „Aftershow Party“ nicht lassen konnten, müssen wir am Samstag mit einigen Problemen rechnen! Polizei und Ordnungsdienst in Dortmund werden auch bei Kleinigkeiten rigoros durchgreifen.
Es ist ja noch möglich, den Abstieg zu verhindern – wollen wir hoffen, dass die Mannschaft dieses mal Versprochenes umsetzt. Egal ob Abstieg oder nicht – zumindest wir Frankfurter sollten uns mit gegenseitigen Respekt begegnen, was letzten Samstag in Teilen nicht der Fall war!
Es werden in der nächsten zeit genug Schwierigkeiten auf uns zu kommen, insofern: Lassen wir uns durch öffentlichen und medialen Druck nicht dazu verleiten, dem zu entsprechen, was andere „gerne“ sehen wollen.
Am Sonntag den 22.05.11 findet die Fanvertreterversammlung statt, im Anhang findet ihr zusätzlich noch die Einladung, für die Leute deren Post nicht angekommen ist. Den neuen EFCs wird an diesem Tag ihre Urkunde überreicht.
Danke und Gruß,
Ina, Roger, Micha und Niko
-Fansprechergremium-
FVV 2011
Einladung zur Fanvertreterversammlung
Hallo EFCler,
hiermit laden wir Euch zur diesjährigen Fanvertreterversammlung ein.
Ort :
In der Aula der Pestalozzi-Schule, Vatterstraße 1, 60386 Frankfurt
Beginn:
am 22.05.2011 um 14.00 Uhr, Einlass ab 13:30 Uhr
Der Einlass wird wie immer kontrolliert und pro EFC sind höchstens zwei
Vertreter erlaubt.
Themen sind:
· Begrüßung
· Bericht des FSG
· Fragen an die Eintracht Frankfurt Fußball AG, vertreten durch Klaus Lötzbeier und die Fanbetreuung
· Sonstiges
Ultras Frankfurt sind wie immer auch eingeladen, deren Bestätigung fehlt aber noch.
Für kleine Speisen und Getränke zum Selbskostenpreis ist gesorgt.
Gruß
Ina, Roger, Micha, Niko
-Fansprechergremium-
06.05.2011
Fanbrief #9
Hallo EFCler,
am gestrigen Donnerstag hat in Bitburg ein Gespräch zwischen Fans und Mannschaft/Trainer stattgefunden!
Die ersten Vorsitzenden des EFC Sossenheim, EFC Kommando Anton Hübler, EFC Hessen 90, EFC Nahe Adler, EFC Mühlheim, EFC Nieder Bube, EFC Maintal und vom Fansprechergremium Ina und Micha sind die 250 km in die Eifel nach Bitburg gefahren, um sich dem Gespräch mit der Mannschaft sowie dem Trainerteam bezüglich der aktuellen sportlichen Lage zu stellen.
Seitens der Fans wurde in aller Deutlichkeit gesagt, was man vom Auftritt der Mannschaft beim Spiel in Mainz gehalten hat und dass solch etwas gegen Köln unter keinen Umständen mehr passieren darf. Das Spiel ist zu wichtig und noch hat man alles selbst in der Hand.
Die Mannschaft stimmte uns in diesem Punkt zu und erklärte, dass das Spiel in Mainz sie selbst sehr ärgert. Dies wird gegen Köln nicht mehr passieren!
Man zog sich selbst herunter und schaffte es dann nicht, sich mental wieder aufzurichten, erklärte die Mannschaft. Es wurde offen geredet und diverse Vorurteile abgebaut. Die Mannschaft gab sich sehr selbstkritisch was uns doch überzeugte und an sie glauben lässt.
Man hat deutlich gemerkt – und dies meinen wir vollkommen ernst – das die Mannschaft sehr genau gemerkt hat, dass die Situation extrem prekär ist und die Spieler sind definitiv willens, gegen Köln ein völlig anderes Gesicht zu zeigen! Die offene und deutliche Art der Spieler in dieser Hinsicht hat uns zugegebenermaßen selbst ein wenig überrascht, aber sie hat uns aber vor allem eines ganz klar gemacht:
Am Samstag zählen wir alle !
Die Mannschaft, das Trainerteam und alle Fans müssen beim Spiel eine Einheit bilden! Wir haben die Pflicht, geschlossen hinter dieser Mannschaft zu stehen. Wir haben bei diesem Spiel den Klassenverbleib selbst in der Hand. Lasst uns die Rückrunde abhaken und alles Engagement in dieses Spiel legen.
Frankfurter geben niemals auf !
Denkt an all die großartigen Momente in der Vergangenheit, die diesen Verein und uns alle zu etwas ganz besonderem gemacht haben. Diese Saison mag sehr unstet gewesen sein, doch am kommenden Samstag kann es nur eine Losung geben:
NIEMALS MEHR 2. LIGA !
Nach dem Gespräch mit der Mannschaft haben wir Patrick Ochs um eine persönliche Aussage gebeten um ihn zu fragen, weshalb der Wechsel zu einem direkten Konkurrenten (auch noch Wolfsburg...?!) zu einem dermaßen unpassenden Zeitpunkt bekannt gegeben wurde. Er war deswegen sehr geknickt und hat uns glaubhaft versichert das er damit nichts zu tun hat und dies von ganz anderer Seite lanciert wurde .
Wir denken, das trotz der wirklich blöden Aktion, er es trotzdem verdient hat von uns korrekt verabschiedet zu werden!
Gruß
Ina, Roger, Niko und Micha
-Fansprechergremium-